Ich habe MS, ich habe sportliche Ambitionen, Krafttraining ist für mich Pflicht. Das habe ich lange ignoriert und mir damit Probleme eingehandelt, nun sehe ich es ein und mache artig 2x wöchentlich Krafttraining. Nützt ja alles nichts.

Nun nervt mich beim Krafttraining immer sehr, dass es so lange dauert. Bis man einmal die gesamte Muskulatur bearbeitet hat, sind schonmal gute 1,5 Stunden rum. Dann vorher noch ein bisschen aufwärmen und hinterher noch ein bisschen auf Rad oder Laufband ausdümpeln, sind es schon 2 Stunden, inklusive duschen und umziehen sind also locker 2,5 Stunden weg. Für etwas das noch nichtmal Spaß macht ist das eine lange Zeit, die man eigentlich gerne anders nützen könnte und wollte.

Anfangs habe ich Musik gehört. Aber damit wird es auch nicht besser. Dann habe ich Hörbücher gehört, das war schon besser. Jetzt habe ich Podcasts für mich entdeckt und nutze die Zeit, die ich beim Training verbringe gleich doppelt. Zum einen trainiere ich meinen Körper, zum anderen die mentale Ebene. Heute hat mich die wunderbare Laura Seiler durch den Vormittag begleitet und mir so  interessante Denkansätze mitgegeben, dass ich am Ende fast traurig war, das Training zu beenden und duschen zu gehen.

Man muss halt einen Weg finden, der motiviert und diese Art die Zeit des Sports, die ja meine private Qualitätszeit ist, so positiv wie möglich zu belegen, gefällt mir gerade sehr.

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